ÔĽŅ Verwaltungsgemeinschaft Obermichelbach-Tuchenbach - Gemeinderatssitzung am 30.01.2018
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Gemeinderatssitzung am 30.01.2018

Bericht

 

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 30.01.2018

Kinderhort Obermichelbach

In der Gemeinderatssitzung vom 15.01.2018 wurde angeregt, das Erdgeschoss des Kinderhorts Obermichelbach zu besichtigen und danach √ľber die Ausf√ľhrungen einzelner Gewerke zu beraten und zu entscheiden.

 

B√ľrgermeister J√§ger begr√ľ√üte Herrn Buba vom Planungsb√ľro PGB, Herrn Dotterweich-Bort von den Architekten Dotterweich-Bort, Frau H√∂fler, Leiterin des Kinderhorts und Herrn Diakon Netz.

 

Bei der Besichtigung der einzelnen R√§ume wurde das Thema Schallschutz angesprochen. Der Mehrzweckraum, der sich noch im Erdgeschoss des Horts befindet, wird in einen Essensraum umgewandelt, da ein separater Raum zum Essen bisher nicht zur Verf√ľgung steht. Im Dachgeschoss w√ľrde somit eine Teek√ľche mit einzelnen Ger√§ten gen√ľgen.

 

Bei der Besichtigung des Hausaufgabenraumes kommt Frau H√∂fler auf den fehlenden Schallschutz und den mangelnden Sonnenschutz in diesem Raum zu sprechen. Im LV Sonnenschutz f√ľr das Obergeschoss wurde laut Herrn Dotterweich bereits ein zus√§tzlicher Schutz f√ľr den Hausaufgabenraum im Erdgeschoss ber√ľcksichtigt.

 

Auch die L√ľftungssituation wurde von Frau H√∂fler thematisiert. Weitere Ausf√ľhrungen hierzu unter TOP 2.

 

Bei einer kurzen F√ľhrung im Dachgeschoss erkl√§rte Herr Dotterweich den Gemeinder√§ten die geplante Aufteilung der R√§ume des Kinderhorts. Man kommt auf die Glaselemente zu sprechen und die meisten Gemeinder√§te √§u√üern sich dahingehend, dass man auf einige Glaselemente in den T√ľren aus Kostengr√ľnden verzichten kann.

 

B√ľrgermeister J√§ger und der Architekt Herr Dotterweich halten die Glast√ľren und seitlichen Glaselemente zur Belichtung der Innenflure und f√ľr die Atmosph√§re der Einrichtung f√ľr unverzichtbar. Die T√ľren besitzen eine Breite von 1,00 m und die seitlichen Glas-Elemente jeweils 0,50 m.

 

Dachgeschossausbau; L√ľftung, Beratung und Beschluss

Herr Buba vom Planungsb√ľro PGB wurde zur Sitzung eingeladen, um verschiedene Varianten f√ľr die Bel√ľftung des Dachgeschosses im Kinderhort Obermichelbach vorzustellen. Im Anschluss daran soll eine Entscheidung √ľber die Art der L√ľftung getroffen werden, die letztlich ausgeschrieben werden soll.

 

Frau H√∂fler spricht die Problematik der L√ľftungssituation im Hausaufgabenraum des Erdgescho√ües an, da nur √ľber das Fenster und die T√ľre gel√ľftet werden kann. Der Hausaufgabenraum ist nachmittags durchgehend belegt und die L√ľftung gerade in den Wintermonaten √§u√üerst schwierig. Wenn man die Fenster √∂ffnet str√∂mt kalte Luft herein und die Kinder fangen schnell an zu frieren, weshalb man die Fenster nach nur kurzer L√ľftungszeit wieder schlie√üen muss. Zudem gebe es das Problem, dass die Fu√übodenheizung nicht ausreicht.

 

Nach Auskunft von Herrn Buba ist geplant, zwei Heizk√∂rper zu installieren. Diese Notwendigkeit hat seine Berechnung ergeben. Zudem bietet er an, dass man zus√§tzlich zwei L√ľftungsrohre vom Dachgeschoss in den Hausaufgabenraum im Erdgeschoss legen k√∂nnte. Dies w√ľrde pro L√ľftungsrohr ca. 1.500 ‚ā¨ Mehraufwand,¬† inklusive der Brandschutzklappen bedeuten.

 

Auf Nachfrage von Gemeinder√§tin Frau Bohn erkl√§rt Herr Buba erneut, dass es grunds√§tzlich f√ľr L√ľftungen in Kindertagesst√§tten keine gesetzliche Vorschrift gibt. Man orientiere sich aber allgemein an den Regelungen f√ľr Schulen, weshalb auch eine L√ľftung geplant wurde und diese auch vor √ľber 1 ¬Ĺ Jahren in einer Gemeinderatssitzung thematisiert und beschlossen wurde. Einzell√∂sungen mit Ger√§ten in jedem Raum, zentrale und dezentrale L√∂sungen, wurden von Herrn Buba untersucht und letztendlich die zentrale L√ľftungsanlage mit Zonenregelung vorgeschlagen. Aufgrund des Brandschutzes und aus energetischen Gesichtspunkten, sind andere L√ľftungsvarianten ausgeschieden. Eine L√ľftung der Firma Aereco, mit Ventilator und Zuluft √ľber die Fenster, war laut Herrn Buba aufgrund der Luftmenge und energetisch nicht umsetzbar.

 

Herr Buba gibt an, dass in der neuen Ausschreibung die Zonenregelung wegf√§llt und man sich f√ľr g√ľnstigere Fabrikate entscheiden hat, wodurch man auf ca. 57.000 ‚ā¨ netto kommen kann. Zudem wurden bereits Vorleistungen f√ľr eine L√ľftungsanlage erbracht. Aus vorgenannten Gr√ľnden sollte man sich nicht gegen eine L√ľftung entscheiden.

 

Herr Zimmermann merkt an, dass man bedenken solle, dass in diesen Räumlichkeiten Kinder untergebracht sind und lernen. Man sollte zwar sparen, aber nicht am falschen Ende. Beim Bau der Kinderkrippe habe man einen großen Fehler gemacht, indem man keine Fußbodenheizung einbauen ließ. Dies hat nun zur Folge, dass der Boden mit Teppichen ausgelegt wurde, damit die Kinder dort krabbeln können, ohne zu frieren. Er mahnt, diesen Fehler nicht erneut zu begehen und hier auf das Wohl der Kinder zu achten.

 

In der weiteren Diskussion wird darauf hingewiesen, dass die L√ľftung auch f√ľr den sommerlichen W√§rmeschutz einsetzbar sein muss.


Beschluss:

Der Gemeinderat Obermichelbach beschlie√üt, einen weiteren Versuch der Ausschreibung der L√ľftungsanlage anzugehen. In der Ausschreibung sollen die Zonenregelung wegfallen und g√ľnstigere Fabrikate ausgeschrieben werden.

 

Die beiden Hausaufgabenr√§ume im Erdgescho√ü sollen an die L√ľftungsanlage angeschlossen werden, um auch dort f√ľr eine Zug freie Rauml√ľftung¬† zu sorgen.

Dachgeschossausbau; Materialfestlegungen, Beratung, eventl. Beschluss

Sachvortrag:

Der Architekt Herr Dotterweich wurde zur Sitzung eingeladen, um mit den Mitgliedern des Gemeinderats Materialfestlegungen zu beraten (z. B. Schreinerarbeiten Innent√ľren, Teek√ľche, Sonnenschutz, Treppe), die in anstehenden Ausschreibungen ber√ľcksichtigt werden sollen.

 

B√ľrgermeister J√§ger hat von den Architekten Dotterweich-Bort die aktuellen Leistungsverzeichnisse mit Kosten geschickt bekommen. Anhand dieser LVs sollen nun die weiteren Materialfestlegungen erfolgen.

 

Bei den Alufenstern ist eine Entscheidung bereits in der vergangenen Gemeinderatssitzung gefallen. Auch die Gemeinderäte sehen hier keinen weiteren Gesprächsbedarf, da alles behandelt wurde.

Sonnenschutz

Der Sonnenschutz, der im Dachgeschoss angebracht werden soll, ist ein elektrisch bedienbarer textiler Behang an der Au√üenseite der Fenster in allen Gauben, den Fenstern im S√ľd-Giebel und im neuen Hausaufgabenraum. Der Sonnenschutz f√§hrt bei Regen und Wind automatisch hoch, sodass hier kein Schaden entstehen kann.

 

Das LV schlie√üt mit einer Bruttosumme von 24.328 ‚ā¨. Hier liegt man deutlich unter der Kostenberechnung von ca. 33.000 ‚ā¨. Darin ist auch die Nachr√ľstung der S√ľdfenster im EG enthalten.

 

Nach Diskussion unter den Gemeinderatsmitgliedern einigt man sich darauf, auf den Sonnenschutz auf der Westseite (Gaube Gruppenraum, Hausaufgabenraum) zu verzichten und hier nur Kabel zu verlegen, sodass eine sp√§tere Nachr√ľstung m√∂glich w√§re. Auch im Erdgeschoss wird auf der S√ľdseite (Hausaufgabenraum, Mehrzweckraum und im Personalzimmer) der Sonnenschutz angebracht.

 

Da das Schiebetor im Erdgeschoss (√∂stl. Gruppenraum) manchmal √ľber die F√ľhrung herausspringt und dadurch sehr gef√§hrlich ist, soll sich die Firma Holzbau Meyer um die Reparatur dieser Schiene k√ľmmern, bzw. entsprechende Vorkehrungen treffen.

 

Fliesen

Über die Fliesen wurde bereits entschieden, es besteht kein weiterer Klärungsbedarf. Die Fliesen sind ähnlich wie im Erdgeschoss des Horts und wurden bereits in einer Gemeinderatssitzung ausgesucht.

 

Bodenbelagsarbeiten

In einem fr√ľheren Stadium wurde entschieden, dass man Linoleum anstatt Parkett verlegt. Eine Bemusterung sei erst machbar, wenn die Submission erfolgt und die Firma beauftragt ist. Zu entscheiden ist die Holzart der Sockelleisten. Es sind¬† die gleichen Holzsockelleisten vorgesehen, die auch im Erdgeschoss verbaut wurden. Laut B√ľrgermeister J√§ger w√§ren auch Sockelleisten aus PVC oder Linoleum m√∂glich, wobei die Holzleisten vom Qualit√§tsanspruch her um einiges besser sind.

Auf Nachfrage von Frau Bohn erkl√§rt Herr J√§ger, dass Sockelleisten aus Holz robuster sind und St√∂√üe besser aushalten als alternative Leisten. Aufgrund der √Ąnderung des Bodenbelags von Parkett zu Linoleum ergeben sich nun gesch√§tzte Kosten von 21.097 ‚ā¨ brutto, im Vergleich zur ersten Kostenberechnung von 26.656 ‚ā¨.

 

Frau Bohn bittet den Architekten bei der Ausschreibung darauf zu achten, dass Trockenestrich und kein schwimmender Zementestrich angegeben wird.

Schreinerarbeiten

Das Thema der Schreinerarbeiten wurde bereits während des Rundgangs im Kinderhort angesprochen und soll nun besprochen werden.

 

B√ľrgermeister J√§ger favorisiert Douglasie als Holzart, statt Eiche. Diese ist auch im Erdgeschoss verbaut. Auch bei den Brandschutzverglasungen w√§re laut Herrn Dotterweich Douglasie m√∂glich. Dies konnte er mit dem zust√§ndigen Brandschutzbeauftragten abkl√§ren.

 

Die veranschlagten Kosten der Schreinerarbeiten belaufen sich auf 74.828,39 ‚ā¨. Auf Nachfrage von Frau Wendler-Aufrecht wird mitgeteilt, dass die Kosten f√ľr die K√ľche und Garderobe nicht mit eingerechnet sind. Die Fensterb√§nke, T√ľren und Klappl√§den sind in diesem LV ber√ľcksichtigt.

 

Auf Nachfrage von Herrn Deininger und Frau Bohn wird mitgeteilt, dass eine normale T√ľr mit ca. 1.200 ‚ā¨ brutto veranschlagt wurde. Dies ist deshalb so teuer, weil die Marktpreise sich derzeit auf diesem hohen Niveau befinden. Man orientiert sich an den T√ľren im Erdgeschoss, so wie urspr√ľnglich auch bei allen anderen Gewerken.

Bei einer Glast√ľr mit seitlichen Glaselementen rechnet man mit Kosten in H√∂he von 4.400 ‚ā¨ brutto.

 

Herr Dotterweich-Bort zeigt anhand eines mitgebrachten Plans die geplanten T√ľren und erkl√§rt deren Materialart (Glas oder Douglasie).

 

Aus p√§dagogischer Sicht w√§re es f√ľr Frau H√∂fler wichtig, dass die T√ľr zum Turnraum aus Glas besteht, da man dort die Kinder auch vom Gang oder der K√ľche aus noch beobachten kann.

 

Nach langer Diskussion und Miteinbeziehung der Meinung der Kinderhortleiterin Frau H√∂fler, einigt man sich schlie√ülich auf verschiedene T√ľrvarianten zu den einzelnen R√§umen. W√§hrend dieser Diskussion √§u√üern Herr Dotterweich-Bort und B√ľrgermeister J√§ger mehrfach, dass die Glaselemente durchgehend f√ľr alle T√ľren favorisiert werden sollten,¬† weil damit eine bessere Belichtung und eine bessere Raumatmosph√§re entstehen und die beiden Achsen des markanten Geb√§udes sich wiederspiegeln.

 

Hausaufgabenraum: ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† geschlossenes T√ľrelement mit seitlicher Wand

Mehrzweckraum:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† verglaste T√ľr mit seitlichen Glaselementen

Gruppenraum:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† geschlossenes T√ľrelement mit seitlicher Wand

(14:1 Stimmen)

K√ľche:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† verglaste T√ľr mit seitlichen Wandelementen

(11:4 Stimmen)

Personalraum:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† verglaste T√ľr mit seitlichen Wandelementen

Treppenhaus:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† verglaste T√ľr mit seitlichen Glaselementen

 

LV K√ľche

B√ľrgermeister J√§ger hat bereits mit dem Architekten Herrn Dotterweich-Bort √ľber dieses LV gesprochen, welches noch nicht vorliegt. Aus Sicht des B√ľrgermeisters ist es jedoch nicht notwendig, ein Leistungsverzeichnis zu erstellen. Man kann eine handels√ľbliche K√ľche ‚Äěvon der Stange" einbauen. Hierzu muss jedoch noch festgelegt werden, was diese K√ľche beinhalten muss: Mikrowelle, Handwaschbecken, Sp√ľle, Geschirrsp√ľlmaschine (Industriemaschine), K√ľhlschrank mit Gefrierfach. Geschirr, Besteck, etc. werden hinzukommen. Man einigt sich darauf, dass Frau H√∂fler Kontakt mit M√∂belh√§usern und K√ľchenherstellern aufnimmt und Angebote einholt.

 

Garderobe

Eine Garderobe f√ľr den Kinderhort wurde bereits bestellt aber noch nicht geliefert.

 

Tische, St√ľhle

Frau H√∂fler setzt sich mit einem Vertreter der Firma Eibe in Verbindung und l√§sst sich ein Angebot f√ľr die Tische und St√ľhle machen.

 

Treppe

Aufgrund von Brandschutzbestimmungen sind Trittholzstufen aus Hartholz notwendig, deshalb bestehen die Stufen aus Eiche.

Zur Beleuchtung wurden bereits in einer Bauausschusssitzung Entscheidungen getroffen. Herr Buba hat w√§hrend des Rundgangs angeboten zu pr√ľfen, ob Gitter √ľber die Lampen gesetzt werden k√∂nnen, um diese vor Tritten und B√§llen zu sch√ľtzen.

 

Fertigstellungszeitpunkt

Herr Dotterweich-Bort wird einen neuen Bauzeitenplan erstellen, sobald er neue Erkenntnisse hat. Dies wird voraussichtlich im April geschehen. Der September als Fertigstellungsdatum kann definitiv nicht eingehalten werden. Man rechnet damit, dass eine Eröffnung des Kinderhorts bis Anfang Dezember erfolgen könnte, je nachdem wie die weiteren Ausschreibungen verlaufen.

 

Hier raten die Gemeinder√§te dazu, den Firmen gen√ľgend Zeit zwischen Angebotsabgabe und Baubeginn zu lassen. Wenn die Zeit zu knapp ist, wird man erneut nur teure Angebote erhalten.

 

Bei der L√ľftung hat sich Herr Buba um Bieter gek√ľmmert, mit denen er bereits Kontakt aufgenommen hat.

 

Außenputz- und Innendämmung

B√ľrgermeister J√§ger informiert die Gemeinder√§te √ľber die Submissionsergebnisse des Gewerks Au√üenputz und des Gewerks Innend√§mmung/Innenputz und die von Herrn Dotterweich angefertigten Vergabevorschl√§ge. Hier konnte man insgesamt 19.907,33 ‚ā¨ einsparen. Das jeweils g√ľnstigste Angebot hat die Firma Ehmann Form & Farbe abgebeben, die bereits den Ausbau des Erdgeschosses durchgef√ľhrt haben.

Beim Gewerk ‚ÄěAu√üenputz" ergibt sich eine Auftragssumme von 4.209,63 ‚ā¨ brutto. Eine Bruttosumme von 19.318,04 ‚ā¨ ergibt sich beim Gewerk ‚ÄěInnend√§mmung- und Innenputz".

 

Der Gemeinderat erteilt einstimmig sein Einvernehmen zur Auftragserteilung. Der offizielle Beschluss wird in der kommenden Gemeinderatssitzung nachgeholt.

 

 

 

 

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